FAQ (frequently
asked questions)
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Aber ich habe bisher immer Kettenspray benutzt!
Der Kettenöler ist teuer. Was spare ich in Zukunft?
Apropos Kette: was ist mit der Wartung und Pflege?
Wie funktioniert der Kettenöler?
Warum funktioniert der Kettenöler mit einem Magnetventil?
Irgendwie kommt mir der Kettenöler "gestückelt" vor...
Kann ich den Kettenöler auf mein nächstes Motorrad mitnehmen?
Gibt es ein TÜV-Gutachten oder eine ähnliche Freigabe?
Thema: Öl
Was ist grundsätzlich zu beachten?
Teilsynthetisches Sägeketten-Haftöl der Fa. Stihl
Probleme und Lösungen
Mein Kettenöler ölt die Kette nicht...
Welche Tropfmengen sind erforderlich?
Wird die Tropfmenge selbsttätig in Abhängigkeit der Witterung reguliert?
Gibt es Richtwerte zur Einstellung des Drosselventils?
Die Tropfmenge erhöht sich bei warmgefahrenem Motor...
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Allgemeine Informationen
Freiliegende Motorrad-Antriebsketten sind den Umwelt-, Witterungs- und Fahrbedingungen ungeschützt ausgeliefert und müssen deshalb immer gut geschmiert sein, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden. Ein Kettenöler von www.kettenoeler.com sorgt für permanent gleichbleibende Kettenschmierung unter allen Betriebsbedingungen, indem in regelmäßigen Abständen automatisch ein Tropfen Öl auf die Kette gegeben wird. Dank des geminderten Verschleißes verlängert sich die Lebensdauer der Kette bis um die vierfache Laufleistung, die Kette läuft leiser und ruhiger. Übrigens kann eine trockene, ungepflegte Kette durchaus zwei oder drei PS kosten...
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Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich den Kettenöler an meinem Motorrad montieren kann?
Folgende Bedingungen müssen für die Nutzung des
Kettenölers erfüllt sein:
1. 12 Volt Bordelektrik, da das Magnetventil eine Nennspannung von 12 Volt
benötigt. Einige ältere Motorräder - insbesondere solche ohne elektrischen
Anlasser - haben noch eine 6 Volt Bordelektrik. Hier muss dann ein
Spannungswandler vorgeschaltet oder auf die Montage des Kettenölers verzichtet
werden.
2. Hinterradschwinge konventioneller Bauart, wobei es unerheblich ist, ob es
sich um eine Schwinge aus Rundrohr oder um eine Kastenschwinge handelt. Bei
"Designerschwingen" bitte vorher anfragen
und Foto mitschicken - es wird aller Wahrscheinlichkeit nach keine Probleme
geben, wenn das Hinterrad mittels einer herkömmlichen Steck- oder Schraubachse
befestigt wird! Einarmschwingen eignen sich nur zur Montage, wenn sich der
Schwingenarm auf der Kettenradseite befindet.
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Aber ich habe bisher immer Kettenspray benutzt!
Das regelmäßige Reinigen und Einsprühen der Kette ist schmutzig und zeitaufwändig, und das Hinterrad verdreckt
schnell. Kettenspray ist teuer und die Dose garantiert gerade dann leer, wenn die Sonntagsausfahrt auf dem Programm steht...
Zu diesem Aufwand kommt noch hinzu, dass Kettenspray die Umwelt gleich in mehrfacher Weise belastet: Treibgase schaden der Atmosphäre, die leeren
Dosen vergrößern die Müllberge, und das Schmiermittel ist i.d.R. nicht biologisch abbaubar und belastet Böden und
Gewässer - und selbst, wenn kein biologisch abbaubarer Schmierstoff benutzt
wird: der größte Teil des Schmierstoffes aus der Spraydose landet erst gar
nicht auf der Kette.
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Der Kettenöler ist teuer. Was spare ich in Zukunft?
Dazu eine Beispielrechnung, basierend auf einem Mittelklassemotorrad. Der Kettensatz kostet 180,-- Euro. und hält ohne
Kettenöler - mit Kettenspray geschmiert - 15.000 km. Mit dem Kettenöler von www.kettenoeler.com ist eine
vierfache Lebensdauer zu erwarten, also 60.000 km.
Kosten für 60.000 km ohne Kettenöler: 4 Kettensätze zu je 180 Euro
plus (nur 3x) Montage zu je 150 Euro, dazu alle 5.000 km eine Dose Kettenspray zu je 9,50 Euro. Macht
Gesamtkosten von 1284 Euro, die vielen Stunden für die Kettenpflege nicht eingerechnet.
Kosten für 60.000 km mit Kettenöler: 1 Kettensatz zu 180 Euro, 1 Kettenöler zu
117,10 Euro (inkl. EU-Versand), alle 10.000 km 1/4 Liter Kettenöl zu 4,95 Euro. Macht zusammen nur
326,80 Euro. Und weniger Arbeit.
Die rein finanzielle Ersparnis beträgt also 957,20 Euro, rund 3/4! Was bedeutet, dass sich der Kettenöler bereits nach
etwa 15.000 km rentiert
hat; von den vielen Stunden an eingespartem Wartungs- und Pflegeaufwand ganz zu schweigen. Und die Besitzer von PS-starken Maschinen fahren wegen der erheblich teureren
Kettensätze noch viel früher in die Gewinnzone!
Übrigens: gemessen an den Preisen der Produkte unserer Mitbewerber liegen unsere Preise trotz der gebotenen höchsten Qualität am unteren Ende...
Qualität muß nicht allzu teuer sein, und ein zufriedener Kunde, der unsere Produkte guten Gewissens
weiterempfehlen kann, ist uns wichtig ;-).
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Apropos Kette: was ist mit der Wartung und Pflege?
Viel ist nicht mehr nötig. Die meiste Arbeit wird es sein, Hinterrad, Kette und Kettenrad vor der Montage des
Kettenölers gründlich zu reinigen. Dies entfällt (bis auf das Hinterrad), wenn der Kettenöler zusammen mit einem neuen Kettensatz montiert wird.
Im laufenden Betrieb bleibt die Kette dann sauber. Nur noch ab und zu mit einem Lappen über das Kettenrad wischen, das ist alles.
Lediglich wenn das Motorrad längere Zeit nicht bewegt wird ist es ratsam, die
Kette von außen mit einem öligen Lappen abzuwischen, damit sich auf den
Außenseiten der Kettenglieder kein Flugrost bilden kann - dies gilt
insbesondere, wenn das Motorrad bei langen Standzeiten (z.B. Winterpause)
ungeschützt den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
Was aber wichtig ist: das vordere Kettenritzel sollte regelmäßig auf
Verschleiß überprüft und ggf. rechtzeitig ausgetauscht werden! Es ist beim
Öler-Einsatz jetzt das "kritische" Glied. Anzuraten wäre die
Kontrolle im Rahmen von Wartungsmaßnahmen, welche ohnehin den Antriebsstrang
berühren: Reifenwechsel am Hinterrad wäre ein guter Zeitpunkt.
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Wie funktioniert der Kettenöler?
Im Vorratsbehälter befindet sich das Kettenöl. Von hier aus fließt es durch eine flexible Kunststoff-Rohrleitung zunächst zu einem Magnetventil, welches (je nach Anschlussvariante) den Durchfluss nur bei eingeschalteter Zündung bzw. Licht freigibt. Es folgt ein Drosselventil, womit die Durchflussmenge reguliert wird - i.d.R. je nach Einsatzbedingungen des Motorrades ein Tropfen alle 40 bis 70 Sekunden. Zum Schluss fließt das Öl dann durch das Endstück, von wo aus es im Bereich des hinteren Kettenrades an das Kettenrad abgegeben und durch die im Fahrbetrieb auftretenden Fliehkräfte gleichmäßig auf die Kette verteilt wird.
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Warum funktioniert der Kettenöler mit einem Magnetventil?
Und nicht per Unterdruck oder mit einem Rüttelschalter, wie es von anderen Systemen her bekannt ist?
Ganz einfach: weil bei einem benutzerfreundlichen System auch die Installation möglichst einfach sein soll! Und die Installation eines Magnetventils
ist denkbar einfach: ein Kabel mit dem Zündschloss oder dem Licht verbinden, das andere Kabel mit dem Rahmen verbinden - fertig. Schon ist der
Kettenöler in Betrieb, wenn das Motorrad gefahren wird - und zwar nur dann! Denn wer
lässt sein Motorrad schon längere Zeit mit eingeschalteter
Zündung bzw. Licht stehen?
Im Gegensatz zu unterdruckgesteuerten Systemen wird der Motor (Ansaugtrakt) nicht angegriffen, so können dort auch keine versehentlichen
Undichtigkeiten entstehen. Undichtigkeiten im Ansaugtrakt können den Motor ruinieren! Und für allfällige seltene Wartungs- und Einstellarbeiten
(der Kettenöler ist nahezu wartungsfrei) muss der Motor nicht laufen, Zündung bzw. Licht genügt.
Rüttelschalter haben den großen konstruktiven Nachteil, dass sie nur beim zügigen Beschleunigen bzw. Bremsen Öl abgeben. Bei längeren
gleichmäßigen Fahrten (z.B. Autobahn) läuft die Kette daher trocken, im Stadtverkehr oder bei der flotten Runde auf der Hausstrecke wird hingegen
viel zu viel Öl gefördert.
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Irgendwie kommt mir der Kettenöler "gestückelt" vor...
Das sieht nur so aus, wenn man die gelieferten Teile vor sich ausbreitet. Der größte Teil davon ist sinnvoll ausgewähltes Montage- und Befestigungsmaterial. Der Kettenöler selbst ist modular aufgebaut. So können Ölvorratsbehälter, Magnetventil und Drosselventil voneinander positionsunabhängig montiert werden. Die genaue Montage ist in der ausführlichen Montage- und Betriebsanleitung, die jedem Kettenöler beiliegt, ausführlich beschrieben.
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Kann ich den Kettenöler auf mein nächstes Motorrad mitnehmen?
Aber selbstverständlich! Nach dem Entleeren können sie den Kettenöler dank der Schnellverbinder ohne Weiteres schnell de- und am nächsten Motorrad wieder montieren. Evtl. benötigtes Befestigungsmaterial und Rohrleitung können sie genau wie alle anderen Teile auch einzeln bestellen.
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Gibt es ein TÜV-Gutachten oder eine ähnliche Freigabe?
Ja! Seit dem 9. September 2003 gibt es eine TÜV-Freigabe für
das erste System Touring, deren
Ansicht bzw. Download ist hier
möglich. Und selbstverständlich ist auch das derzeit aktuelle Nachfolgemodell
Touring 2 am 3. Mai 2005 vom TÜV abgesegnet
worden, zum Download hier
klicken.
Grundsätzlich ist der Kettenöler nicht eintragungspflichtig! Zitat: "Eine
Anbauabnahme und eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere ist nicht
vorgeschrieben".
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Thema: Öl
Was ist grundsätzlich zu beachten?
Für das System besteht keine Ölbindung, Sie können also im Prinzip mit jedem Öl fahren. Dennoch haben verschiedene Öle Vor- und Nachteile, die wir Ihnen hier erläutern möchten, damit Sie für sich entscheiden können, welches Öl Sie verwenden möchten. Grundsätzlich ist es so, dass sich die Viskosität, d.h. die Zähflüssigkeit des Öls, mit steigender Temperatur verringert und mit sinkender Temperatur erhöht. Dies bedeutet, dass warmes Öl dünnflüssiger ist als kälteres und somit bei gleicher Ölereinstellung bei höheren Temperaturen mehr Öl fließt als bei tieferen. Bei Motorölen z.B. wird durch Zugabe von Additiven versucht, diese Zähflüssigkeitsschwankungen zu minimieren. Die Angaben, bis zu welcher Tiefsttemperatur sich ein Öl verwenden lässt, beziehen sich auf einen Höhenunterschied von Ölpegel im Vorratsbehälter zur Ölaustrittsöffnung des Endstückes am Kettenrad von mindestens 400 mm.
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Teilsynthetisches Sägeketten-Haftöl der Fa. Stihl
Wir empfehlen für das System bei Betriebstemperaturen über +5°C das teilsynthetische Sägeketten-Haftöl (kein Bio-Öl) der Firma Stihl. Dieses Öl weist hervorragende Haft- und Schmiereigenschaften auf und ist toxikologisch unbedenklich. Bei Einsatz bei niedrigeren Temperaturen prüfen Sie bitte, ob die Fördermenge ausreichend ist und weichen ggf. auf Motoröl (siehe nächsten Absatz) oder ein anderes geeignetes Öl Ihrer Wahl aus. Den Bezugsquellennachweis für STIHL-Öl finden Sie im Internet unter www.stihl.com, die Stihl-Teile-Nr. ist 07815162000 für das 1-Liter-Gebinde. In Österreich ist dieses Öl exklusiv bei uns erhältlich!
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Hierbei handelt es sich um biologisch vollständig abbaubare Öle bevorzugt für Sägeketten, welche aus Raps gewonnen werden. Aus biologischer Sicht hervorragend, jedoch mit Nachteilen behaftet: Starke Viskositätsschwankungen bei bereits geringen Temperaturunterschieden und damit große Unterschiede in der Durchflussmenge sowie mangelhafte Haftung verursachen Verschmutzungen des Motorrades und in bestimmten Betriebsbereichen (Nässe, längere Höchstgeschwindigkeitsfahrten) Mangelschmierung und damit eine Verminderung der Lebensdauer des Antriebssatzes. Ein Problem kann insbesondere bei Wenigfahrern die begrenzte Haltbarkeit des Naturproduktes "Rapsöl" werden, da das Öl bei längerer Lagerung verklumpen (verharzen) kann und dann die Leitungen verstopft. Grundsätzlich kann auch nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Bioöle unter Umständen das Gummi der O- bzw. X-Ringe angreifen und somit ebenfalls die Lebensdauer der Kette und somit des Antriebssatzes beeinträchtigen.
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Von den Schmiereigenschaften her geeignet, können wir Getriebeöl wegen der in der Regel hohen Viskositätsklasse (80 oder 90) und der damit verbundenen Zäh- bzw. Dickflüssigkeit nur für den Sommerbetrieb empfehlen. Tourenfahrer in warme Länder fahren damit sehr gut, sofern diese nicht aus Gründen der Verfügbarkeit Motoröl wählen.
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Dünnflüssiges Motoröl eignet sich besonders für Ganzjahres- und Winterfahrer. Ein Öl der Viskositätsklasse 10W-40 kann bereits ab 0°C verwendet werden, ein Öl mit noch kleinerer erster Zahl auch bei noch wesentlich niedrigeren Temperaturen. Je niedriger die erste und je höher die zweite Zahl ist, desto größer ist der brauchbare Viskositätsbereich und desto eher ist das Öl für den Kettenöler geeignet. Ein wesentlicher Vorteil von Motorölen ist auch die Verfügbarkeit an jeder Tankstelle und die Tatsache, dass der Vielfahrer dann nicht zwei verschiedene Öle zum Nachfüllen mit sich führen muss. Und: beim Nachfüllen des Ölvorratsbehälters muss auch beim Wechsel der Ölsorte bzw. Viskosität das System vorher nicht restlos entleert werden; es genügt, die Durchflussmenge beizeiten neu einzuregeln. Nachteilig ist, dass die Hafteigenschaften nicht ganz so gut wie bei STIHL-Öl oder Getriebeöl sind und daher die Gefahr von leichten Verschmutzungen erhöht ist.
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Einige unserer Mitbewerber bieten eigene Öle an, auch diese sind verwendbar. Bitte beachten Sie in diesem Fall deren Hinweise und Auflagen.
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Probleme und Lösungen
Mein Kettenöler ölt die Kette nicht...
Das Rohr steckt nicht richtig in einem Anschluss:
Den entsprechenden Anschluss suchen und das Rohr fest bis über den ersten Anschlag hinaus
einschieben. Achtung: Bei diesem Fehler läuft das Öl aus!
Das Rohr ist abgeknickt:
Das Rohr in größeren Radien knickfrei verlegen. Ggf. das abgeknickte Rohrstück austauschen.
Das Magnetventil öffnet nicht:
Prüfen sie, ob das Magnetventil an die richtigen Kabel angeschlossen ist, die
Kabelverbindungen korrekt ausgeführt sind und bei eingeschalteter
Zündung bzw. Licht das Ventil mit mind. 11 Volt Spannung versorgt wird. Es
ist durchaus möglich, dass der Magnet zwar noch hörbar anzieht, aber der
Durchfluß nicht freigegeben wird!
Die Rohrleitung ist verstopft:
Es ist Schmutz in das System gelangt. Prüfen sie am Endstück beginnend den Durchlass bei voll
geöffnetem Drosselventil, indem sie die Rohrleitung an den Anschlüssen trennen. Die Verschmutzung entfernen bzw. das betroffene Bauteil austauschen.
Das Öl ist zu dickflüssig:
Wenn auch bei voll aufgedrehtem Drosselventil nicht genug Öl ankommt und die
Temperaturen zu niedrig sind, wechseln Sie auf eine dünnflüssigere Ölsorte
wie im Abschnitt Thema: Öl beschrieben.
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Welche Tropfmengen sind erforderlich?
Wir empfehlen folgende Tropfmengen:
Überwiegend schönes Wetter: 1 Tropfen alle 60 bis 80 Sekunden; Allwettereinsatz: 1 Tropfen alle
50 bis 70 Sekunden. Bei Ketten herkömmlicher
Bauart ohne Dichtringe und beim Einsatz von Bio-Ölen sollte die Tropftaktung um etwa 10 Sekunden verkürzt werden.
Wichtig: Diese Angaben dienen nur als Richtwert und können je nach Kette
und Einsatzbedingungen abweichen.
Bei widrigen Bedingungen kann die Tropfmenge bis auf 2 Tropfen pro Minute erhöht werden. Nicht noch höher dosieren - überflüssiges Öl wird
schnell abgeschleudert und kann das Hinterrad verschmutzen.
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Wird die Tropfmenge selbsttätig in Abhängigkeit der Witterung reguliert?
Nein, eine solche sensorisch per Mikroprozessor gesteuerte Funktion kann ein System in der Preislage unseres Kettenölers nicht bieten, die Kosten würden sich dann wegen der erforderlichen gesetzlichen Abnahmen (EMV-Konformität etc.) um mindestens hundert Euro erhöhen. Es wird eine gleichbleibende Menge Öl zugeteilt, die entsprechend der vorwiegenden Einsatzbereiche fest eingestellt wird. Durch die Möglichkeit, das Drosselventil unauffällig und zugleich gut zugängig zu positionieren ist aber eine allfällige Nachstellung schnell geschehen.
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Gibt es Richtwerte zur Einstellung des Drosselventils?
Nein. Da die Anbaulage der einzelnen Systemkomponenten je nach Montageort und Motorrad unterschiedlich ist, muss die
Einstellung des Drosselventils individuell ermittelt werden. Überprüfen und korrigieren sie die Tropfmenge auch bei größeren Änderungen der
Temperatur, da Öl mit sinkenden Temperaturen zähflüssiger wird. Meistens
wird jedoch eine Öffnung des Drosselventils im Bereich von 1/2 bis 2 Umdrehungen ausreichend sein.
Tipp: Notieren Sie sich die bei verschiedenen Temperaturen ermittelten
Einstellungen!
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Eine minimale Verschmutzung - deutlich weniger als bei Einsatz von Kettenspray - ist normal. Der Ölfilm wird im Fahrbetrieb allmählich abgeschleudert. Täte er dies nicht, wäre keine Kettenschmierung erforderlich. Eine erhebliche Verschmutzung deutet auf eine zu hohe Durchflussmenge hin. Überprüfen sie in diesem Fall unbedingt die Tropfmengen und stellen sie das Drosselventil entsprechend ein.
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Die Tropfmenge erhöht sich bei warmgefahrenem Motor...
Das Drosselventil ist in einem Bereich untergebracht, der im Einflussbereich der Motortemperatur liegt. Durch die Wärmestrahlung erhöht sich die Temperatur und das Öl wird dünnflüssiger. Bringen sie entweder das Drosselventil in eine Position ohne Temperaturbelastung, oder stellen sie die Durchflussmenge bei warmgefahrenem Motor ein.
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